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Keine Gottesdienste an Weihnachten

 

(TB) Mit großem Bedauern müssen wir die Weihnachtsgottesdienste dieses Jahr absagen. Da die Infektionszahlen im Landkreis Rottweil außerordentlich hoch sind, müssen wir entsprechend der bischöflichen Anordnung und zum Wohl und Schutz aller bis auf weiteres auf alle Gottesdienste und Andachten verzichten. Gottesdienste können erst wieder stattfinden, wenn an fünf aufeinander folgenden Tagen der 7-Tage-Inzidenz-Wert von 300 unterschritten wird. Wir werden dann die Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste bekanntmachen.
Die Kirchen bleiben geöffnet. Die Krippen sind aufgestellt. Für den Krippenbesuch weisen wir dringend darauf hin, dass ein Mund-Nasen-Schutz getragen und ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden muss.
Weihnachten muss also dieses Jahr ganz zuhause stattfinden in den „Hauskirchen". Dafür haben wir seit 14.12. in unseren Kirchen zwei Handreichungen ausgelegt: „Weihnachten zuhause feiern". Eine Version ist für die Feier mit Kindern.
Die Rottweiler Kirchengemeinden laden evangelische und katholische Christen und alle Menschen guten Willens ein, zum Angelus-Läuten um 18.00 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen und nach dem Läuten bei offenem Fenster „O du fröhliche" zu singen. So können wir unsere weihnachtliche Freude und Verbundenheit ausdrücken bis zur Wiederaufnahme unserer Gemeindegottesdienste.
Pfarrer Paul Odoeme wird wie bisher, unter der technischen Leitung von Frau Thaller, die Gottesdienste aufzeichnen und ins Internet stellen. Über die Homepages von St. Ulrich Wellendingen und St. Nikolaus Zepfenhan, ebenso über Youtube, kann man sie anschauen.
Beim Morgengebet wird für gewöhnlich der Lobgesang des Zacharias gebetet: „Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen". Wir müssen Weihnachten nicht machen und nicht produzieren. Weihnachten ist schon geschehen - vor 2000 Jahren. Er hat sein Volk besucht! Weihnachten feiern bedeutet, dass Christus uns besucht und in uns geboren werden will. In der Stille der heiligen Nacht, in der prosaischen Umgebung eines Stalles oder unseres Heimes werden wir es dieses Jahr erleben können. Denken wir an das unvergessliche Wort von Angelus Silesius: „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren."
Nun wünsche ich uns allen, dass wir in diesen weihnachtlichen Tagen zur Ruhe kommen, uns den Frieden schenken lassen, den die Himmelschöre uns verkünden.
Ihr Pfarrer Thomas Böbel