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Kirchenchor wandert auf dem Besinnungsweg

 

(EK) Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Diese Weisheit machte sich der Kirchenchor Zepfenhan zu Nutze, als er sich in Epfendorf auf den Besinnungsweg machte. Dieser noch recht unbekannte Weg sollte das Ziel sein und die Vorfreude war dementsprechend groß, auch deshalb, weil durch die Coronaepidemie die Gemeinsamkeit im Chor sehr vermisst wurde. Markus Banholzer, Organisator dieser kleinen Exkursion aus den eigenen Reihen, begrüßte mit großer Freude die stattliche Anzahl Wanderer des Kirchenchores aus Zepfenhan mit seinen Fans, wie er schmunzelnd bemerkte.
  Gemeindereferentin Anna Staiger, führte die Gruppe mit tollen Erläuterungen und Anregungen einen teilweise anstrengenden Weg, vom Neckar bis hoch über die Dächer von Epfendorf.

Als Mitorganisatorin dieses tollen Projekts vom Kirchengemeinderat Epfendorf hörte man in ihren Ausführungen nicht nur die Begeisterung, sondern auch einen gewissen Stolz über das Geschaffene. Zehn verschiedene Stationen, die sich immer unter den Aspekten: Naturell, Kulturell und Spirituell darstellten. Einem Besinnungsweg eigen ist natürlich immer der spirituelle Aspekt, der für einen Kirchenchor nicht besser hätte sein können.

Weitblick, Auftanken, Ruhe, waren einige der Stationen, bis man nach 1,4 km bei der Marienkapelle ankam. Immer wieder erkannten die Sängerinnen und Sänger des Chores die Größe der Natur und mit dem Kanon `Lobe den Herrn, meine Seele´ der ein Lieblingslied der Gruppe ist, brachte man dies spontan zum Ausdruck.


Der Abstieg in Richtung Tal ging dann etwas leichter von der Hand, da unten ja die Einkehr im Cafe Heimatliebe wartete. Eine Wanderung ohne Einkehr, wäre gleichzusetzen mit einem Spielzeug ohne Batterien. Unter dem Motto `jedem so wie er es verdient´ begleitete die Gruppe traumhaftes Wetter, obwohl eher Regen angesagt war. Markus Banholzer bedankte sich im Namen des Kirchenchores bei Frau Staiger mit einem kleinen Geschenk und gut gelaunt über diesen Tag und mit viel Vorfreude auf nächste Unternehmungen, machte sich der Chor wieder auf den Heimweg.