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Beerdigung

 

Krankheit, Sterben und Tod gehören wesentlich zum Leben des Menschen. Das Vertrauen in die Zusage Gottes birgt Hoffnung über den Tod hinaus.

 

Die christliche Begräbnisliturgie ist deshalb immer auch eine Feier in der Gemeinschaft. Die Leidtragenden werden in einer solidarischen Gemeinschaft gestärkt. Rosenkranz und Trauergottesdienst (Requiem) sind darauf angelegt, Schmerz und Trauer der Angehörigen auf eine gute Zukunft zu öffnen. Fragen zum Rosenkranz können Sie mit Frau Roswitha Rieger (Tel 07427/3580) klären, die auch das Beten in der Kirche übernimmt.

 

Gegenwärtig verändern sich die Einstellungen zu Tod und Bestattung in unserer Gesellschaft und es entstehen sehr individuelle Begräbnisliturgien. Aus christlicher Sicht ist folgendes zu bedenken:


Die Vielzahl von verschiedenen Beisetzungsformen sollte die christliche Tradition nicht verdecken. Dabei muss die christliche Kultur in der liturgischen Feier noch erkennbar sein. Leider gehört die traditionelle Erdbestattung zwischenzeitlich zu den teuersten Bestattungsformen. Somit ist für viele Bedürftige aus finanziellen Gründen keine freie Entscheidung möglich. Eine öffentliche Diskussion darüber ist sehr sinnvoll.

 

Es ist ratsam, im Krankheitsfall über das Pfarramt rechtzeitig die Krankensalbung zu erbitten.

 

Im Todesfall kann ein Pfarrer gerufen und die Scheidegebete gesprochen werden (Gotteslob, Nr. 79 Abschnitt 6). Die örtlichen Bestattungsinstitute helfen bei der Organisation der Beerdigung und koordinieren den Beisetzungstermin mit dem Pfarramt.