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Mutter Gottes

 

Ein ganz besonderes Highlight in unserer Kirchengemeinde ist die bei Alt und Jung beliebte Statue der `Mutter Gottes´ im oberen Wald. Ein beliebtes Nahreiseziel bei schönem Wetter, nicht nur von Zepfenhaner Bürgern und nicht nur von Katholiken, sondern von allen die Ruhe und Geborgenheit suchen.

 

 

Wer der Urheber dieser herrlichen Statue war, ist absolut unmöglich anzugeben. Nach langen Recherchen haben wir jetzt erfahren, dass die aus Lindenholz geschaffene ´Mutter Gottes´ im Jahre 1510! geschaffen wurde.


Vor vielen Jahren an einer großen Tanne im Wald der Familie Rieger angebracht, wird dieser Platz und die Statue von Josef und Marianne Rieger liebevoll gehegt und gepflegt.

 

 

 

Viele Jahre der Witterung ausgesetzt, sollte diese Mutter Gottes im Jahre 1999 restauriert werden und dabei hat sich der KGR mit Pfarrer Staudacher dafür entschieden, eine Kopie anfertigen zu lassen.

Das Original befindet sich heute in der Pfarrkirche in Zepfenhan. Die im Waldstück "Oberholz" aufgestellte Holzstatue St. Maria ist eine Kopie. Der Bildstock ist incl. Kupferdach, das von Flaschner Gustav Kummer aus Zepfenhan angefertigt worden ist.

Die Maße der Mutter-Gottes: 105 cm Gesamthöhe, 24 cm Breite und 19 cm Tiefe.


    

 

Die alljährliche Maiandacht im Wald bei der `Mutter Gottes´ ist sicherlich etwas ganz Besonderes in unserem Kirchenjahr. Umrahmt vom Kirchenchor ist dies immer wieder ein Genuss mit einem eigenen Flair.

 

 

Anschließendes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus, rundet eine immer wieder wohltuende Maiandacht ab. Dies ist auch eine der vielen Aktivitäten des Kirchengemeinderates.

 

 

 

Von vielen Geschichten, die man sich von dieser `Mutter Gottes´ erzählt, hier auszugsweise zwei:

 

  1. Ende der 40 Jahre schlug der Blitz in diese Tanne ein, an der die `Mutter Gottes´ angebracht war. Der Gipfel wurde zerfetzt bis kurz über der Statue, ihr selber geschah nichts. Später wurde sie ins Waldstück der Familie Rieger versetzt.
  • Eine Sage erzählt: Kirchenväter holten die `Mutter Gottes´ vom oberen Wald in die Pfarrkirche. Aus unerklärlichen Gründen ist sie aber wieder in den Wald verschwunden. Dies hat sich dreimal wiederholt. Und es blieb immer unerklärlich. Daraufhin haben die Kirchenväter beschlossen: Hier gehört sie hin, hier bleibt sie auch.